Glocke in Baalsdorf

Glockengeläut der Kirche Baalsdorf

Auch die Glocken von Baalsdorf haben kein ewiges Leben. Es ist damit zu rechnen, dass sie bald nicht mehr schön wie bisher klingen werden und außer Betrieb genommen werden müssen. Bei einem Gemeindeabend am 8. März um 18 Uhr im Pfarrhaus Baalsdorf erfahren wir darüber mehr von einem Fachmann für Glockenfragen.

Unser aus dem Jahr 1917 stammendes Geläut aus Eisenhart­guss wurde damals als Ersatz für die im 1. Weltkrieg einge­zogenen Bronze­glocken montiert. Inzwischen ist das Geläut am Ende seiner Nutzungsdauer angelangt. Hartgussglocken sind durchschnittlich kaum länger als 100 Jahre nutzbar. Das verwendete Material aus Notzeiten ist nur ungenügend geeignet, sehr spröde und in unserem Fall auch noch von schlechter Gussqualität.

Nachdem wir von Herrn Kreß, dem Glockensachverständiger im Regional­kirchenamt Leipzig, fachlich beraten und unterstützt wurden, haben wir uns nun als Kirchgemeindevertretung Baalsdorf-Mölkau dazu entschlossen, den unvermeidlichen Neuguss eines Geläutes aus Bronze anzustreben. Dies wird einigen Aufwand an fach­kundiger Vorbereitung erfordern. Ebenso muss die Bereitstellung der Finanzmittel bedacht werden.

Bei dem Gemeindeabend am 8. März  im Pfarrhaus Baalsdorf wurden zu diesem ambitionierten Vorhaben durch Herrn Kress viele  Informationen gegeben. Nicht alles konnte abschließend geklärt werden, z.B. baulicher Zustand des Glockenturmes. Weitere Gutachten sind erforderlich.